Deutsche Festungen in Elsass-Lothringen
zwischen 1871 und 1918

Festung Metz:

Fort von Zastrow

Metz gehörte zwischen 1871 und 1918 zum deutschen Kaiserreich. In dieser Zeit wurde die Stadt vom Kaiserreich zu einer der am besten befestigten Städte in Europa ausgebaut.

Erbaut: 1873-1875
Lage: 49° 7'5.91"N 6°13'13.34"E

Französischer Name:
Fort des Bordes

Fort von Zastrow (Metz)

Karte Metz - Festung Zastrow - Frankreich

Die Lage der Festung auf einer historischen Karte.

Das Fort von Zastrow ist ein weiteres Fort des ersten Festungsgürtels von Metz. Es befindet sich östlich der Stadtmitte und wird flankiert vom Fort Manteuffel (nördlich) bzw. dem Fort Goeben (südlich). Etwas vorgelagert entstand später das Infanteriewerk Bellecroix, von dem heute allerdings nicht mehr viel übrig ist, da es komplett im Wasser versank. Baubeginn dieser Festungsanlage war bereits 1870 durch die Franzosen. Die Fertigstellung erfolgte in den Jahren 1873 bis 1875 durch die Deutschen. Die Grundform der Anlage entspricht - wie alle Festungen dieser Jahre - einem Biehlerschen Einheitsfort.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde ein Teil der Fläche neu bebaut und der Rest in einen Park umgestaltet. Insofern ist von dem einstigen Fort nicht mehr viel zu sehen. Lediglich der südliche Munitionsraum einer südlich errichteten Anschlussbatterie ist noch zu sehen - er ragt mit seiner Decke aus dem Boden.


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