Festungen des 19. Jahrhunderts in Deutschland, Elsass-Lothringen sowie dem ehemaligen West- und Ostpreußen

Die Geschichte des deutschen Festungsbaus im 19. Jahrhundert in wenigen Worten zu erzählen ist meiner Ansicht nach ein Ding der Unmöglichkeit. Sie wird maßgeblich von den politischen Umständen jener Zeit beeinflusst: Festungen dienen der Landesverteidigung bzw. dem Schutz strategisch wichtiger Plätze.

Die Entscheidung zum Bau neuer Festungen wurde also davon geleitet, wen man als Freund und wen als potenziellen Feind ansaht. Im Verlauf des 19. Jahrhunderts gab es diesbezüglich aus deutscher Sicht durchaus einigen Wandel, welches die Festungsbauprogramme deutlich zum Ausdruck bringen. Welche Art von Festung wiederum errichtet wird, hängt maßgeblich von dem Stand der Waffentechnik ab - insbesondere der Entwicklung der Artillerie.

In diesem Abschnitt möchte ich Dir einen ersten Einblick in die politischen Entwicklungen jener Zeit geben. Deutschland - so wie wir es heute kennen - gab es damals noch nicht. Es bestand aus einer Vielzahl kleiner und weniger große Staaten. Besonderes Augenmerk lege ich dabei auf Preußen, welches seine Vormachtstellung nach der Niederlage gegen Napoleon Bonaparte im Verlauf des 19. Jahrhunderts im deutschsprachigen Raum immer mehr ausbauen konnte, was schließlich in die Proklamation des Deutschen Kaiserreichs mündete.

Weitere Informationen:

(1) Die Geschichte Deutschlands im 19. Jahrhundert.
(2) Die Entwicklung des Festungsbaus im 19. Jahrhundert.
(3) Entwicklung der Artillerie im Verlauf des 19. Jahrhunderts.

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