Festungsbau im 20. Jahrhundert:

Festungssysteme -
erreichtet zwischen 1930 und
dem Ende des Zweiten Weltkriegs

Jede Kanone, die gebaut wird, jedes Kriegsschiff, das vom Stapel gelassen wird, jede abgefeuerte
Rakete bedeutet letztlich einen Diebstahl an denen, die hungern und nichts zu essen bekommen,
denen, die frieren und keine Kleidung haben.

Eine Welt unter Waffen verpulvert nicht nur Geld allein. Sie verpulvert auch den Schweiß ihrer Arbeiter,
den Geist ihrer Wissenschaftler und die Hoffnung ihrer Kinder.

Dwight D. Eisenhower
1890-1969

Festungssysteme - errichtet zwischen 1930 und dem Ende des Zweiten Weltkriegs

Geprägt von den Schrecken des Ersten Weltkriegs, der Industrialisierung des Tötens und dem grauenhaften Stellungskrieg insbesondere an der Westfront in Belgien und Frankreich begannen die Militärs aller europäischen Nationen mit der Aufarbeitung gesammelter Erfahrungen. Obwohl alle einte, dass ein derartig blutiger und brutaler Stellungskrieg in einer künftigen Auseinandersetzung zu vermeiden sei, kamen sie jedoch auch zu der Erkenntnis, dass die Landesverteidigung auf einer starken Befestigung der eigenen Grenze fußen sollte. Ihre Logik dabei war relativ schlicht: Wenn ein Stellungskrieg schon nicht vermieden werden kann (wovon sie alle ausgingen), dann sollten wenigstens die eigenen Soldaten angemessen durch Verteidigungsanlagen, Bunker und betonierte Stellungen heraus kämpfen, um geschützt zu sein. Die eigenen Truppen hätten so gegenüber den Angreifern einen relevanten Vorteil.

Vor dem Hintergrund dieser Überlegungen entstanden aber der 1930er-Jahre in Frankreich (Maginot-Linie), Deutschland (Ostwall bzw. Oder-Warthe-Bogen sowie der Westwall), Russland (Stalin-Linie) oder Italien (Alpenwall) wuchtige, mit modernen Bunkern und Artillerie gespickte Festungslinien entlang der eigenen Landesgrenzen. Selbst die neutrale Schweiz investierte in eine solche Schweizer Réduit.



www.festungen.info ist eine private Homepage und verfolgt keine kommerziellen Zwecke. Dennoch verwendet die Website Cookies, um Ihnen das beste Surf-Erlebnis zu ermöglichen und eine Reichweitenmessung durchzuführen. Weitere Informationen erhalten Sie in der Datenschutzerklärung.