Panzer:

Mobile Festungen der
modernen Kriegsführung

Panzer als Hartziele auf
Truppenübungsplätzen
in Deutschland und Frankreich


Weitere Informationen zum Thema:
Panzer - mobile Festungen
seit dem Ersten Weltkrieg
.



Panzer - mobile Festungen der modernen Kriegsführung

Der Bogen mag etwas weit gespannt sein, aber ich halte meine These durchaus für berechtigt. Ich behaupte, dass Panzer moderne bzw. mobilen Festungen von heute sind. Mir ist klar, dass Panzer eher eine Offensivwaffe ist und keine defensiven Zwecke verfolgt - wie einst die Panzerfestungen, die Ende des vorletzten Jahrhunderts erreichtet wurden. Und dennoch. Ausgehend von heutigen Kampftaktiken verfolgen sie einen durchaus vergleichbaren Zweck: Schutz der Soldaten bei gleichzeitig hoher Feuerkraft, um Feinde zu bekämpfen.

Bereits Leonardo da Vinchi hatte in der Renaissance die Idee, solche Fähigkeiten miteinander zu verbinden. Das zeigt die Konstruktionszeichnung seiner Kampfmaschine, die leider nie gebaut wurde. Schaut man sich allerdings die Zeichnung an, kann man - finde ich jedenfalls - eine gewisse Nähe sowohl zu den ersten Panzern im Ersten Weltkrieg als auch zu Festungen der damaligen Zeit herstellen. Und Leonardos Idee war letztlich der Bau einer Festung (hölzern und auf Rädern), die mit etlichen Kanonen bestückt werden sollte.

Nachfolgend einige Impressionen vornehmlich ausgedienter Panzer, die auf den Truppenübungsplätzen in Deutschland und Frankreich als sogenannte „Hartziele“ dienen. Sie dienen also bei Schießübungen anderer Verbände als Zielscheibe und sind in entsprechendem Zustand.


Leonardo da Vinci - Zeichnung eines Kampfwagens

Leonardo da Vinci's Idee: Eine Festung auf Rädern.
Quelle: Leonardo da Vinci, Leonardo tank,
Veränderte Farbigkeit, CC0 1.0

Der Bogen mag etwas weit gespannt sein, aber ich halte meine These durchaus für berechtigt. Ich behaupte, dass Panzer moderne bzw. mobilen Festungen von heute sind. Mir ist klar, dass Panzer eher eine Offensivwaffe ist und keine defensiven Zwecke verfolgt - wie einst die Panzerfestungen, die Ende des vorletzten Jahrhunderts erreichtet wurden. Und dennoch. Ausgehend von heutigen Kampftaktiken verfolgen sie einen durchaus vergleichbaren Zweck: Schutz der Soldaten bei gleichzeitig hoher Feuerkraft, um Feinde zu bekämpfen.

Bereits Leonardo da Vinchi hatte in der Renaissance die Idee, solche Fähigkeiten miteinander zu verbinden. Das zeigt die Konstruktionszeichnung seiner Kampfmaschine, die leider nie gebaut wurde. Schaut man sich allerdings die Zeichnung an, kann man - finde ich jedenfalls - eine gewisse Nähe sowohl zu den ersten Panzern im Ersten Weltkrieg als auch zu Festungen der damaligen Zeit herstellen. Und Leonardos Idee war letztlich der Bau einer Festung (hölzern und auf Rädern), die mit etlichen Kanonen bestückt werden sollte.

Weitere Informationen:
- Panzer - mobile Festungen seit dem Ersten Weltkrieg.

Panzer als Hartziele

Die Entwicklung der Panzerwaffe in den Weltkriegen

Quelle: Der Weltkrieg im Bild, George Soldan, Berlin-Oldenburg, 1926

Deutsche Panzer vom Typ A7V "Wotan" im Ersten Weltkrieg.
Quelle: "Der Weltkrieg im Bild", Autor:George Soldan | Ausgabe 1928

Im September 1916 setzten die Britten auf den Schlachtfeldern des Ersten Weltkriegs erstmals Tanks ein. Das ist eine von ihnen neu entwickelte Panzerwaffe, mit der sie die deutschen Stellungen überrennen wollten. Obwohl der erste Einsatz scheiterte, war das der Beginn einer neuen Waffengattung. Die Idee, gepanzerte Fahrzeuge quasi als rollende Festungen auf den Schlachtfeldern einzusetzen, war indes nicht neu. Wie bereits gesagt, hatte Leonardo da Vinci bereits Jahrhundert zuvor, was eindrucksvoll seine rollende Kampfmaschine zeigt.

Aber zurück zu den Schlachtfeldern der Somme im Jahr 1916. Der erste Einsatz britischer Tanks war - wie bereits gesagt - ein Misserfolg. Aber die neuen Tanks hatten eine ungeheure psychologische Wirkung bei den eigenen Truppen und dem Feind. Das erkennten die Militärs und bald waren Panzer von den Schlachtfeldern an der Westfront nicht mehr wegzudenken. Die kaiserliche Armee hinkte dabei etwas hinterher. Während die Engländer Tanks in großen und die Franzosen ihren kleinen Renault F.T. in riesigen Stückmengen produzierten, kämpfte die deutsch Wirtschaft mit der Blockade. Es war für die Produktion der Panzer schlicht nicht das Material vorhanden. Der Kampfwagen A7V konnte daher nur in kleiner Stückzahl produziert werden und die Truppen an der Front konzentrierten sich darauf, Tanks der Gegner zu erobern, um sie selbst einzusetzen.

Panzer

Panzer - Hartziele auf den Truppenübungsplätzen in Deutschland und Frankreich

Was sind Hartziele?

Im Militärjargon gibt unterscheidet man zwischen verschiedenen Zielen. Besonders makaber finde ich den Begriff Weichziele. Du kannst Dir sicher schon denken, was damit gemeint ist. Hierbei handelt es sich nicht um Fahrzeuge oder irgendwelche anderen toten Gegenstände. Weichzeile bezeichnen lebende Ziele - also Menschen, die es zu bekämpfen gilt oder Tiere. In der Terrorismusbekämpfung verwenden Militärs den Begriff häufig auch, um ungeschützte oder unter normalen Umständen nicht zu schützende Ziele zu benennen. In dem Fall schließt das auch Zivilisten ein, die eigentlich gar nicht angegriffen werden sollen, die man aber bei einem Vorrücken in Mitleidenschaft ziehen wird.

Hartziele sind im Gegensatz dazu leblose Gegenstände. Militärs meinen damit Beschussziele, die aus Stahl, Beton oder andere harte Materialien bestehen. Im engeren Sprachgebraucht bezeichnen sie ausschließlich militärische Ziel wie Panzer, Bunker oder ähnliche Dinge. Spricht man also von Hartzielen, die auf Truppenübungsplätzen zu finden sind, meint man damit eigens platzierte Hindernisse, die bei Gefechtsübungen bekämpft werden sollen. Sie wurden also mit Übungsmunition oder gar scharfer Gefechtsmunition beschossen. Je nach verwendetem Kaliber weisen Sie einen extremen Verschleiß auf.



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