Festungsbau gegen Ende des 19. Jahrhunderts:

Deutsche Panzertürme
der Festungen in Elsass-Lothringen

Zwischen 1871 und 1918 gehörte
Elsass-Lothringen zum Deutschen Kaiserreich.
Man unternahm in dieser Zeit enorme
Anstrengungen, um die Region militärisch zu sichern.

Es entstanden etliche Festungen, die
mit modernen Panzertürmen ausgestattet wurden.
Einige dieser Modelle zeige ich hier.

Vielleicht ist das interessant für Dich:
(Kurz-) Geschichte des Festungsbaus

Deutsche Festungen in Elsass-Lothringen:
Metz | Thionville | Straßburg

Aufgaben der Festungsartillerie

Festungen galten lange Zeit als probates Mittel, strategisch wichtige Orte oder Verkehrsknotenpunkte militärisch zu sichern. Ziel war es, diese Stelle für gegnerische Truppen unpassierbar zu machen. Da die Artillerie eine Distanzwaffe ist, spielte sich dabei eine entscheidende Rolle. Sie ermöglichte es, die wichtigen Landmarken zu beherrschen und anrückende Truppen zu attackieren.

Ab Mitte des 19. Jahrhunderts gab es mehrere Erfindungen, die die Waffentechnik (und hier insbesondere die Artillerie) deutlich veränderte. Ihre Bedeutung wuchs zunehmend. Ein trauriger Beweis waren die Schrecken des Ersten Weltkriegs. Zwischen 1914 und 1918 kamen mehr Menschen durch Artilleriebeschuss ums Leben als bei den Feldattacken. Vergleichbares vollzog sich bei der Festungsartillerie. Die Bedeutung der Infanterie zur Verteidigung einer Festung sank. Dafür wandelten sich die Forts immer mehr zu Artilleriefestungen - später sogar sogenannte Panzerfestungen. Die Infanterie hatte "nur noch" die Aufgabe der Nahverteidigung.

Weitere Informationen: Geschichte des Festungsbaus.


(1) Erfindung des Hinterladers und des gezogenen Laufs.

1840: Martin von Wahrendorff entwickelte ein Hinterladersystem mit (noch) glattem Lauf. Sechs Jahre später gelang ihm auch die Produktion von Hinterladern mit gezogenem Lauf. Heißt: Die Geschosse wurden während des Abschusses durch feine Rillen im Geschützrohr in Drehung versetzt. Man konnte nun sog. Langeschosse verwendet werden; sie ersetzten die einfachen Kugelgeschosse aus Metall. Alles zusammen – also Geschütze mit Hinterladersystem (statt Vorderlader), der gezogene Lauf (statt glattem Lauf) und der Einsatz von Langgeschossen (statt Kanonenkugeln) revolutionierten die Artillerietechnik. Sie gab der Waffengattung eine höhere Wirkung – was nichts anderes bedeutet, als dass man noch effektiver töten konnte (um es auf den Punkt zu bringen).

(2) Entwicklung neuer Geschosse - die Brisanzgranaten.

Einige Jahren nach der Warendorff'schen Erfindungen gab es einen weiteren Sprung der Waffentechnik. Man war in der Lage, die Langgeschosse nicht mehr mit dem üblichen Schwarzpulver zu füllen, sondern mit explosiverem Material [siehe: Brisanzgranatenkrise]. Die Wirkung dieser Exklosivgranaten konnte fatal sein. Herkömmliche Festungen konnten in kurzer Zeit in Schutt und Asche gelegt werden.


Die modernen Panzerfestungen der Deutschen in Elsass-Lothringen

Quelle gallica.bnf.fr / Bibliothèque nationale de France - Fortification cuirassée et les forteresses au début du XXe siècle

Quelle: gallica.bnf.fr / Bibliothèque nationale de France - Fortification cuirassée et les forteresses au début du XXe siècle

Diese Entwicklungen waren für die Festungsingenieure in Europa quasi ein Schock: Alle bisher errichteten Festungen galten auf einen Schlag als veraltet und überall entbrannten heftige Diskussionen wie darauf zu reagieren sein. Für das Deutsche Kaiserreich war das Ausgangspunkt zur Entwicklung eines gänzlich neuen Festungstypen - der sogenannten Feste. Im Gegensatz zu herkömmlichen Befestigungsanlagen, die recht kompakt errichtet wurden, verteilten man hier die einzelnen Infanterie- und Artilleriewerke einer neu zu errichtenden Festung im Gelände, nutzte dabei die natürlichen Gegebenheiten zum Schutz der Werke aus, errichtete sie konsequent aus Stahlbeton und setzte auf Panzertürme zum Schutz der Artillerie und gepanzerte Beobachter - beides aus Stahl. In historischen Bücher wird daher häufig auch von Panzerfortifikationen oder Panzerfestungen gesprochen.

Dieser neue Festungstyp wurde erstmalig bei der Festung Kaiser Wilhelm II. bei Mutzig nahe Straßburg umgesetzt. Es folgten etliche weitere Festungsanlagen vergleichbarer Konzeption bei Metz und Thionville. Diese eigentlich französischen Regionen wurden nämlich nach Ende des Deutsch-französischen Krieges von Deutschland annektiert und man begann seinerzeit direkt mit dem militärischen Ausbau, um sie vor einem Angriff Frankreichs zu schützen.

Weitere Informationen - alles interne Links:
- Festungsbau: Die Deutschen entwickeln einen neuen Festungstyp.
- Hintergrund: Reichsland Elsass-Lothringen.
- Dokumentation: Deutsche Festungen in Elsass-Lothringen.

Empfehlenswerte Literatur zum Thema - externe Links:
- Julius Meyer: Metz durch Panzerfronten verteidigt, 1894
- Zeitschrift Eisen und Stahl: Panzerforts und Panzerfronten, 1894

Festung

Die Festungsartillerie "geht unter Stahl"

Im Verlauf der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entbrannten allenthalben Diskussionen darüber, wie man Festungen und hier insbesondere die Festungsartillerie angesichts der zuvor geschilderten Bedrohung schützen sollte. Immerhin avancierte die Festungsartillerie zunehmend zur Hauptbewaffnung moderner Festungen. Die Konzepte kamen letztlich aus dem Schiffsbau, weil man dort mit ähnlichen Problemen zu kämpfen hatte.

Die Idee war eigentlich recht einfach - möglich wurde sie allerdings erst durch die "Segnungen der industriellen Revolution" und der zunehmenden Fähigkeit, Stahl zu verarbeiten und zu formen. Anfangs wollte man die Geschütze mittels Stahlplatten abschirmen, später ging man dazu über, ihnen einen glockenähnlichen Schirm aus Hartguss bzw. Gussstahl zu verpassen. Treibend für diese Entwicklung waren wenige Ingenieure in Deutschland und Frankreich. Ergebnis ihrer Bemühungen waren letztlich Panzerkuppeln bzw. gepanzerte Geschütztürme, die bis zu 400 Tonnen wiegen konnten. Sie prägten fortan auch den Sprachgebrauch: Plötzlich sprach man nicht mehr von "gewöhnlichen Festungen", sondern von Panzerfortifikationen oder Panzerfestungen.


Was genau ist nun ein Panzerturm?

"Panzerturm - gepanzerter Geschützstand für ein oder zwei Geschütze ...Der oben geschlossene Panzerturm dreht sich mit dem Geschütz, um diesem das Feuern nach allen Richtungen zu gestatten, entweder um eine wirkliche senkrechte Achse, wie die Panzerlaffete, oder um eine ideelle Achse auf einer Rollbahn mit Laufrollen oder Laufkugeln, die unter der senkrechten Wand am Panzerturms befestigt sind, Panzerdrehturm. ... Der Oberbau des Turmes erhielt durch Gruson bei seinen Hartgusstürmen die Kuppelform, die heute auch bei Panzerlaffeten und Panzertürmen der Küsten- und Binnenlandsbefestigungen gebräuchlich ist. Die gewölbte, in Hartguss hergestellte Panzerdecke der Panzertürme legt sich auf einen Vorpanzerring auf ....

Die Scharten, die sich in der gewölbten Decke befinden, bilden die unvermeidliche Schwäche des Turmes, der an dieser Stelle durch das feindliche Feuer am leichtesten verletzbar, sonst aber infolge der sphärischen Kuppelform (ein deutsches Konstruktionsprinzip, das seinerzeit in Konkurrenz mit andern, speziell französischen, weite Verbreitung fand) äußerst widerstandsfähig ist."

Quelle: Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 15. Leipzig 1908, S. 378.


Quelle: Das Gerät der Artillerie vor, in und nach dem Weltkrieg, Alfred Muther / Hermann Schirmer, Verlag Bernard & Graife, Berlin SW 68, 1937

10-cm-Panzerturm (verstärkt, einschließlich Vorpanzer)

Gewicht ohne Rohr: 78.500 bis 93.000 kg
Rohr der 10-cm-Kanone: 1.520 kg
Rohr der 10-cm-Kanone (verstärkt): 2.060 kg

Quelle: Das Gerät der Artillerie vor, in und nach dem Weltkrieg, Alfred Muther / Hermann Schirmer, Verlag Bernard & Graife, Berlin SW 68, 1937

Festung

Drei Ingenieure, die die Entwicklung moderner Panzertürme in Deutschland maßgeblich beeinflussten

Maximilian Schumann

Maximilian Schumann (1827-1889) war preußischer Ingenieuroffizier. Er avancierte in den 70er-Jahren des Jahrhunderts zu einem der wenigen deutschen Spezialisten für die Verwendung von Gussstahl zur Panzerung von Geschützständen. Seiner Feder entsprangen erste Konstruktionen neuartiger Panzerlafetten und Panzerdrehtürme. Um sich ganz seinen Studien und Konstruktionen widmen zu können, quittierte er 1872 seinen Dienst, gründete ein Unternehmen, welches er bereits zehn Jahre später mit der Firma seines erbittertsten Widersachers Hermann Gruson vereinigte.

Miteinander vereint standen sie in einem zunehmenden Wettbewerb mehrerer französischer Industrieunternehmen, die sich auch auf dem Markt tummelten und in kurzer Folge eine Reihe wichtiger Neuerungen hervorbrachten.
>> siehe: französische Panzertürme.

Schumann und Gruson entwickelten einen neuen Panzerturm indem sie die Panzerwirkung des mehrere Zentimeter dicken Stahls mit einer Wölbung versahen, die widerstandsfähiger war als flache Platten. Sie entwickelten auch den ersten „Fahrpanzer“. Dabei handelte es sich um eine fahrbare Panzerlafette mit einer 5,3-cm-Schnellfeuerkanone. Die modernen Panzertürme, die gegen Ende des 19. Und Beginn des 20. Jahrhunderts in den Festungen rund um Metz und Thionville bzw. in der Festung Kaiser Wilhelm II. bei Mutzig (Straßburg) installiert wurden, basieren auf den Überlegungen von Maximilian Schumann und Hermann Gruson.


Historische Informationen - externe Quellen:

- Gruson'sche Panzerlafetten, 1887
- Gruson'sche Hartgussgeschosse, 1878
- Gruson'sche Schiessversuche, 1875

Hermann Gruson

Hermann Gruson (1821-1895) wer ein deutscher Ingenieur und Unternehmer. Er gründete die legendären Gruson-Werke bei Magdeburg, die lange Zeit zu einem der wichtigsten Rüstungsunternehmen in Deutschland zählten. Die Ursprünge seines Unternehmens lagen allerdings im Schiffsbau. Gruson Passion war die Eisen-Gießerei. Er entwickelte Methoden zur Erhöhung der Festigkeit von Gusseisen; der von ihm entwickelte Hartguss hatte große Bedeutung für die Entwicklung des Maschinenbaus und konnte u.a. auch zur militärischen Panzerung in Form von Panzerplatten eingesetzt werden. Zu seinem Sortiment gehörten allerdings auch sogenannte Hartguss-Granaten mit denen bis dahin gebräuchliche Panzerungen durchschlagen werden konnten.

1860 erhielt Gruson vom preußischen Militär erste und umfangreiche Rüstungsaufträge. Nach und nach weitere sich seine Produktpalette für das Militär aus. Anfangs waren es Lafetten für 21-cm-Geschütze, ab 1873 produzierte er Geschütz-Drehtürme. In dieser Zeit tat er sich auch mit Maiximilien Schumann zusammen und beide produzierten ab 1882 die Schumann'sche Panzerlafette. Sie waren denen aus französischer Produktion weit überlegen und wurden zum „Kassenschlager“, indem der sie nicht nur in Deutschland, sondern auch in Belgien, Holland, Österreich und Rumänien verkaufte. Eines der heute wohl am ehesten bekannten Produkte sind der Gruson-Fahrpanzer und seine ersten Panzertürme für deutsche Befestigungsanlagen.

Gut zehn Jahre vor seinem Tod wandelte Gruson sein Unternehmen in eine Aktiengesellschaft um; wenige Jahre später verkaufte er sie an die Friedrich Krupp AG. Das war 1892. Krupp führte sein Produktionsprogramm fort und baute es aus: Während des Ersten Weltkriegs war man an der Entwicklung des ersten deutschen Panzers beteiligt – dem A7V. In den 1930er Jahren fertigte man Prototypen des Panzer I, der sich zur anfänglichen Standardbewaffnung der deutschen Panzertruppen entwickelte.

Friedrich Alfred Krupp

In Europa gab es verschiedene Unternehmen, die sich der Produktion moderner Kriegswaffen verschrieben hatten und gutes Geld damit verdienten. Das deutsche Unternehmen Krupp war eines von Ihnen. Es wurde bereits Anfang des 19. Jahrhunderts von Friedrich Krupp gegründet und befasste sich von Anfang an mit der Herstellung von Gussstahl - später mit der Herstellung von Artilleriegeschützen aller Art. Im Verlauf des 19. Jahrhunderts und erst recht im 20. Jahrhundert entwickelte sich Krupp zu einer der führenden Waffenproduzenten.

Natürlich erkannte das Unternehmen die enormen Chancen, die sich durch die zuvor beschriebenen Entwicklungen boten. Schnell produzierte man ein reichhaltiges Arsenal an Artilleriegeschützen aller Art - von kleinen Mörsern bis hin zu schweren Schiffsgeschützen.

Der beiliegende Verkaufsprospekt wurde Ende des 19. Jahrhunderts aufgelegt und gibt nicht nur einen guten Überblick über die Geschütze, die Krupp feil bot, sondern auch über den damaligen Stand der Waffentechnik, mit denen sich wiederum die Festungsbaumeister befassen mussten.


Verkaufsprospekt der Rüstungsfirma Krupp von 1896

Die nachfolgenden Links führt dich zu dem historischen Verkaufskatalog der Friedrich Krupp AG aus dem Jahr 1896.

Externer Link | PDF-Download:
Teil (1) | Teil (2) | Quelle:
BvD

Festungsartillerie im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert:
Deutsche Panzertürme und gepanzerte Beobachter

Deutsche Festungen bei Metz und Thionville: Panzertürme und gepanzerte Beobachter

Nach Ende des Deutsch-französischen Krieges annektierte das junge Deutsche Kaiserreich die französische Region Elsass-Lothringen und baute sie militärisch aus, um sie zu sichern. Rund um Straßburg, Metz und Thionville entstanden innerhalb weniger Jahrzehnte wuchtige Festungsringe zur Verteidigung dieser strategisch wichtigen Verkehrsknotenpunkte.

Insbesondere um die Eisenbahndrehscheibe Metz entstanden gegen Ende des Jahrhunderts etliche neue Festungen. Historische Quellen sprechen hier häufig von Panzerfestungen, womit man darauf anspielt, dass sie nicht nur einem neuen Festungstypen folgen (der sogenannten Feste - siehe internen Link), sondern dass hier auch moderne Panzertürme zur Verteidigung der Stadt installiert wurden.

Anders als französische Panzertürme waren die der Deutschen allerdings nur dreh- und nicht versenkbar. Die Franzosen setzten auf diese Beweglichkeit zum Schutz der Panzertürme. Das sah man bei den deutschen Pendant als nicht notwendig an, weil die Panzerkuppeln eine Krümmung hatten, die ausreichend Schutz boten. Letzteres ist das Ergebnisse viele Versuche, bei denen diese Panzertürme auf eigenen Schießplätzen unter Artilleriefeuer genommen wurden, um ihre Widerstandsfähigkeit zu testen.

Wo sich Panzertürme befinden, sind gepanzerter Artilleriebeobachter nicht weit entfernt. Eigentlich klar, denn es macht keinen Sinn, die Artillerie "unter Stahl" zu nehmen (um sie zu schützen) und die für die Artillerie notwendigen Beobachter, die letztlich das Feuer leiten, schutzlos zu präsentieren.

Nachfolgend zeige ich die verschiedenen Panzertürme und gepanzerten Beobachter, die in den Festungen rund um Metz und Thionville verbaut wurden.



Die Vielfalt der in deutschen Festungen eingebauten Panzertürme und Schirmlafetten war recht überschaubar. Es gab nur wenige Modelle, die man weiterentwickelte. Im Wesentlichen unterschied man zwischen folgenden Panzertürmen:

Panzertürme für Haubitzen:

- 15-cm-Haubitzen-Panzerturm Modell 93
- 15-cm-Haubitzen-Panzerturm Modell 95
- 21-cm-Haubitzen-Panzerturm (Modell Gruson)

Panzertürme mit Kanonen:

- 6-cm-Kanone in einem 6-cm-Panzerturm
- 10-cm-Turmkanone mit Panzerturm
- 10-cm-Turmkanone (verstärkt) mit Panzerturm
- 10-cm-Turmkanone (verkürzt) mit Panzerturm
- 2x 15-cm-Ringkanonen in Hartguss-Panzerturm

Gepanzerte Artillerie-Beobachter:

- Panzerbeobachtungsturm Modell 94
- Panzerbeobachtungsturm Modell 96
- leichten Panzerbeobachtungsstand Modell 05

Festung

Festung Metz - Feste Prinz Friedrich Karl (frz. Groupe fortifié St. Quentin) - Panzerbatterie

21-cm-Haubitzen-Panzerturm (Modell Gruson)

Dieser wahrlich imposante Panzerturm ist einer von zwei Türmen der Feste Friedrich Karl. Der Stahlkoloss wurde von der Essener Firma Krupp erstellt. Ganz in der Nähe befindet sich auch ein gepanzerter Beobachter - ein seltenes Modell mit einer Drehvorrichtung.

Standort des Panzerturms:
Feste Friedrich-Karl bei Metz.

Panzerturm für eine 10-cm-Turmkanone

Der Werk Sommy der Feste Haeseler ist nicht groß.
Es besteht im Wesentlichen aus einer zentral stehenden Kasematte mit einer 10-cm-Kanonenpanzerbatterie, die zwei Türme hat und unweit davon entfernt einen zentralen Artilleriebeobachter. Man kann ihn auf diesem Bild klein im Hintergrund erkenne (hinten rechts).

Standort des Panzerturms:
Feste Haeseler bei Metz.

Festung Metz - Feste Prinz Friedrich Karl (frz. Groupe fortifié St. Quentin) - Panzerbatterie

Panzerbeobachtungsstand 87

Dieser drehbare Panzerbeobachtungsstand wurde bei Metz meines Wissens nur einmal installiert. Alles in allem wurde er eh in geringer Stückzahl von der Essener Krupp AG produziert. Er war ausgestattet mit mono- und binokularen Meßinstrumen. Sie sind natürlich nicht mehr vorhanden.

Standort des Observators:
Feste Friedrich-Karl bei Metz.

Festung

Gepanzerter Wachturm

Dieser gepanzerter Beobachter hat mich ganz besonders fasziniert. Ich fand ihn innerhalb de Feste Obengentringen.

Standort des Observators:
Feste Obergentringen bei Thionville.


Festung Metz - deutsche Festungen rund um Metz - 19. - 20. Jahrhundert - www.festungen.info

Panzerturm für eine 10-cm-Turmkanone (verstärkt)

Die Feste Kaiserin bei Metz (zweiter Festungsring) verfügt über vier Panzerbatterien mit jeweils drei 10-cm-Kanonen. Einer dieser Türme wird hier gezeigt. Leider befindet er sich heute nicht mehr an seinem ursprünglichen Ort, sondern wurde zur Feste Wagner verbracht. Neben den 10-cm-Kanonen verfügt die Feste Kaiserin ferner über zwei Batterien mit 15-cm-Haubitzen.

Standort des Panzerturms:
Feste Kaiserin bei Metz.

Dort wurde er vor einigen Jahren ausgebaut und befindet sich jetzt in der Feste Wagner.

Festung Metz - deutsche Festungen rund um Straßburg - 19. - 20. Jahrhundert - www.festungen.info

Panzerturm für eine 15-cm-Haubitze

Einen der 10-cm-Kanonen der Feste Kaiserin habe ich bereits gezeigt. Wie besagt: Auf dem Gelände der Festung befinden sich aber auch zwei Batterien mit jeweils drei 15-cm-Haubitzen. Leider wurden die Rohre schon vor Jahren ausgebaut, so dass nur noch der Panzerturm vorhanden ist.

Standort des Panzerturms:
Feste Kaiserin bei Metz.

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