Festungsbau gegen Ende des 19. Jahrhunderts:

Französische Panzertürme
der Barrière de Fer

Im 19. Jahrhundert durchlief der
Festungsbau mehrere grundlegenden Wandel.
Das gilt für die Bauweise der Festungen als
auch für deren Bewaffnung.

Gegen Ende des 19. Jahrhundert
gehörten sogenannte Panzertürme zur
Standardbewaffnung moderner Festungen.

In Frankreich gab es gleich mehrere Hersteller
dieser Ungetüme aus Stahl.

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(Kurz-) Geschichte des Festungsbaus

Festungen und Festungsartillerie

Festungen galten lange Zeit als probates Mittel, strategisch wichtige Orte oder Verkehrsknotenpunkte militärisch zu sichern. Ziel war es, diese Stelle für gegnerische Truppen unpassierbar zu machen. Da die Artillerie eine Distanzwaffe ist, spielte sich dabei eine entscheidende Rolle. Sie ermöglichte es, die wichtigen Landmarken zu beherrschen und anrückende Truppen zu attackieren.

Ab Mitte des 19. Jahrhunderts gab es mehrere Erfindungen, die die Waffentechnik (und hier insbesondere die Artillerie) deutlich veränderte. Ihre Bedeutung wuchs zunehmend. Ein trauriger Beweis waren die Schrecken des Ersten Weltkriegs. Zwischen 1914 und 1918 kamen mehr Menschen durch Artilleriebeschuss ums Leben als bei den Feldattacken. Vergleichbares vollzog sich bei der Festungsartillerie. Die Bedeutung der Infanterie zur Verteidigung einer Festung sank. Dafür wandelten sich die Forts immer mehr zu Artilleriefestungen - später sogar sogenannte Panzerfestungen. Die Infanterie hatte "nur noch" die Aufgabe der Nahverteidigung.

>> siehe: Geschichte des Festungsbaus.


(1) Erfindung des Hinterladers und des gezogenen Laufs.

1840: Martin von Wahrendorff entwickelte ein Hinterladersystem mit (noch) glattem Lauf. Sechs Jahre später gelang ihm auch die Produktion von Hinterladern mit gezogenem Lauf. Heißt: Die Geschosse wurden während des Abschusses durch feine Rillen im Geschützrohr in Drehung versetzt. Man konnte nun sog. Langeschosse verwendet werden; sie ersetzten die einfachen Kugelgeschosse aus Metall. Alles zusammen – also Geschütze mit Hinterladersystem (statt Vorderlader), der gezogene Lauf (statt glattem Lauf) und der Einsatz von Langgeschossen (statt Kanonenkugeln) revolutionierten die Artillerietechnik. Sie gab der Waffengattung eine höhere Wirkung – was nichts anderes bedeutet, als dass man noch effektiver töten konnte (um es auf den Punkt zu bringen).

(2) Entwicklung neuer Geschosse - die Brisanzgranaten.

Einige Jahren nach der Warendorff'schen Erfindungen gab es einen weiteren Sprung der Waffentechnik. Man war in der Lage, die Langgeschosse nicht mehr mit dem üblichen Schwarzpulver zu füllen, sondern mit explosiverem Material [siehe: Brisanzgranatenkrise]. Die Wirkung dieser Exklosivgranaten konnte fatal sein. Herkömmliche Festungen konnten in kurzer Zeit in Schutt und Asche gelegt werden.


Festung

Die Festungsartillerie der Barrière de Fer

Festungen in Frankreich - Festungen der Barrière de Fer

Festungen der Barrière de Fer - interner Link.

Wie bereits gesagt: Die beiden genannten Erfindungen hatten großen Einfluss auf den Festungsbau. Das kann man gut an der Barrière de Fer nachvollziehen. Dabei handelt es sich um eine Festungslinie, die zwischen 1874 und 1914 von den Franzosen entlang ihrer Ostgrenze errichtet wurde. Das Konzept wurde von General Séré de Rivières entwickelt, der auch Namensgeber des Verteidigungswalls war. Seine Aufgabe war im Wesentlichen, Frankreich im Fall eines Krieges mit Deutschland zu schützen. Dementsprechend stark waren die Festungen an der direkten deutsch-französischen Grenze bei Verdun, Toul, Épinal und Belfort ausgebaut.

Die Barrière de Fer bestand aus einer Vielzahl größerer und mittlerer Forts. Sie wurden im Abstand weniger Kilometer zueinander angelegt, so dass sie sich im Fall eines Angriffes gegenseitig schützen konnten. Konkret: Die Festungsartillerie konnte sich gegenseitig im Feuerkampf unterstützen. Anfangs (bis 1880) platzierte man die Geschütze unter freiem Himmel. Dann kam die sogenannte Brisanzgranatenkrise. Sie besagt nichts anderes, als dass alle bis dato errichteten Festungen auf einen Schlag als veraltet gelten und man insbesondere zum Schutz der Festungsartillerie neue Konzepte entwickeln musste.

In gewisser Weise verhalt das den Panzertürmen zum Durchbruch. Sie wurden bereits Jahre zuvor von gewieften Ingenieuren entwickelt (siehe: Transformation französischer Panzertürme zw. 1862 und 1882 - Grafik folgt Abschnitte später) , galten aber als extrem kostspielig und wurden deswegen lange Zeit nicht in modernen Festungen verbaut. Das änderte sich nun.

Panzertürme als Antwort auf die neue Artilleriewaffen

Compagnie des forges et aciéries de la marine et d'Homécourt

Modell eines frühen Panzerturms auf französischer Produktion von der Firma Compagnie des forges et aciéries de la marine et d'Homécourt | Saint-Chamond - Auszug aus dem Verkaufskatalog | 1900 | externer Link : PDF-Download: Teil (1) | Teil (2) | Quelle: BvD

Warum waren die zuvor beschriebenen Erfindungen für den Festungsbau so bedeutend?

Das ist schnell erklärt: Bisherige Festungen wurden meist aus Stein gemauert, ragten relativ hoch auf und Ihre Geschütze standen unter freiem Himmel. Die neuen Geschütze wiederum hatten eine deutlich verbesserte Treffgenauigkeit, eine höhere Feuerrate und ihre Reichweite war größer. Die Verwendung von Langgeschossen, die mit Explosivmaterial gefüllt waren führte zu einer höheren Durchschlagskraft. Eine aus stein gemauerte Festung konnte leicht zerstört werden, hoch aufragend wie sie nun mal waren stellten sie leichte Ziele dar und Geschütze, die ungeschützt in ihren Stellungen standen, konnten schnell und effektiv außer Gefecht gesetzt werden.


Was genau ist ein Panzerturm?

Auszug aus Meyers Konversationslexikon von 1915: "Panzerturm - gepanzerter Geschützstand für ein oder zwei Geschütze ...Der oben geschlossene Panzerturm dreht sich mit dem Geschütz, um diesem das Feuern nach allen Richtungen zu gestatten, entweder um eine wirkliche senkrechte Achse, wie die Panzerlaffete, oder um eine ideelle Achse auf einer Rollbahn mit Laufrollen oder Laufkugeln, die unter der senkrechten Wand am Panzerturms befestigt sind, Panzerdrehturm. ...

Der Oberbau des Turmes erhielt durch Gruson bei seinen Hartgusstürmen die Kuppelform, die heute auch bei Panzerlaffeten und Panzertürmen der Küsten- und Binnenlandsbefestigungen gebräuchlich ist. Die gewölbte, in Hartguss hergestellte Panzerdecke der Panzertürme legt sich auf einen Vorpanzerring auf ....

Die Scharten, die sich in der gewölbten Decke befinden, bilden die unvermeidliche Schwäche des Turmes, der an dieser Stelle durch das feindliche Feuer am leichtesten verletzbar, sonst aber infolge der sphärischen Kuppelform (ein deutsches Konstruktionsprinzip, das seinerzeit in Konkurrenz mit andern, speziell französischen, weite Verbreitung fand) äußerst widerstandsfähig ist."

Quelle: Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 15. Leipzig 1908, S. 378.



Panzertürme aus französischer Produktion
Compagnie des forges et aciéries de la marine et d'Homécourt

Modell eines frühen Panzerturms auf französischer Produktion von der Firma Compagnie des forges et aciéries de la marine et d'Homécourt | Saint-Chamond - Auszug aus dem Verkaufskatalog | 1900 | externer Link : PDF-Download: Teil (1) | Teil (2) | Quelle: BvD

In Frankreich gab es im 19. Jahrhundert gleich mehrere Ingenieure bzw. Firmen, die sich intensiv mit der Entwicklung moderner Panzertürme befassten. Wie wetteiferten untereinander und alle zusammen auch gegen die Konstrukteure in Deutschland - dazu gleich mehr. Sie arbeiteten letztlich im Auftrag der "Commission des cuiassements"; ihr Leiter war Capitaine Henri-Louis Philippe Mougin, dem zu ehren einer der Panzertürme dieser Zeit ernannt wurde. Er wurde von der "Compagnie des forges et aciéries de la marine et d'Homécourt" in Saint-Chamond gebaut. In der Geschichte finden wir diese Firma einige Jahrzehnte wieder: Sie entwickelte nämlich einen der ersten französischen Panzer des Ersten Weltkriegs.

Wie gesagt: Es buhlten mehrere Ingenieure um die Gust der Kommission. Einer von ihnen war Alfed Galopin. Seiner Feder entsprangen unter anderem die Galopin-Panzertürme 155R und 155 L, die ich nachfolgend zeige. Einer seiner Wettbewerber war Oberstleutnant Bussière - er entwickelte unter anderem den Turm 75R05, der später im Fort Douaumont verbaut wurde. Die entwickelten französischen Panzertürme des 19. Jahrhunderts unterschieden sich von den Modellen der Deutschen. Sie waren nicht nur drehbar (wie die deutschen Türme), sondern auch versenkbar.

Nach Ende des Deutsch-französischen Krieges 1870/71 musste Frankreich seine Verteidigung neu aufstellen. Das war mit großen Umbrüchen verbunden. Bis vor wenigen Jahren hielt man an Bastionärbefestigungen fest. Das änderte sich nun: Das neue Festungssystem (erbaut von Séré de Rivières) sollte aus einer Vielzahl einzeln stehender Polygonal-Befestigungen bestehen. Anfangs stattete man sie mit Geschützen aus, die unter freiem Himmel standen. Später (ab 1880, also nachdem sogenannte Sprenggranaten aufkamen) installierte man in den Festungen gepanzerte Geschütztürme und gepanzerte Beobachter.


Festungsartillerie im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert:
Französischer Panzertürme im Wandel

Historische Zeichnungen über den Wandel der Panzertürme zwischen 1862 und 1882
Französische Panzertürme - Quelle gallica.bnf.fr / Bibliothèque nationale de France

Quelle: gallica.bnf.fr / Bibliothèque nationale de France
Fortification cuirassée et les forteresses au début du XXe siècle

Panzerturm


  • Cours de fortification permanente: les principes de la fortification déduits de son histoire

  • Ecole d'application de l'artillerie et du génie. Cours de fortification - organisation
    de détail de la fortification actuelle.

  • Fortification cuirassée et les forteresses au début du XXe siècle : 1906-1907, liste des planches de la 1re partie.

  • Artillerie - Compagnie des Forges et Aciéries de la Marine et des chemins de fer(1900)

  • Englischsprachige Dokumentation über Mougin Rotating Turrets inkl. eines Films.

Festung


Festungsartillerie im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert:
Beispiele französischer Panzertürme und gepanzerter Beobachter

Tourelle Mougin de 155 mm modèle 1876

La tourelle Mougin modèle 1876


Der Tourelle Mougin modèle 1876 war ein französischer Geschützturm, der mit zwei Rohren der Kanone des Typs Canon de 155 mm L modèle 1877 ausgestattet war. Er wurde in der Barriere de Fer häufiger verbaut. Dieses Modell war nur dreh- aber nicht versenkbar. Das war auch eine seiner Schwächen, denn er war für angreifende Truppen weithin sichtbar und bot der feindlichen Artillerie daher ein angenehmes Ziel. Immerhin hatte der Turm einen Innendurchmesser von sechs Metern und seine Höhe betrug eineinhalb Meter. Die Geschütze selbst konnten 40 kg schwere Granaten verschießen und hatten eine Reichweite von 7,5 Kilometern. Die Turmwände bestanden aus vier 60 cm dicken Schalen aus Gusseisen, die nicht vollständig schossen. Die Deckenöffnung wurde daher mit einer 20 cm dicken Platte aus Gusseisen überdeckt.

Standort dieses Mougin-Turms:
Fort de Villey-le-Sec.

Heute noch vorhandene Panzertürme:

Zwischen 1879 und 1887 wurden insgesamt 25 Mougin-Türme in verschiedenen Festungen der Barrière de Fer installiert. Viele von Ihnen sind zerstört oder wurden verschrottet. Folgende sind noch vorhanden.
- Paris, Fort de Saint-Cyr
- Paris, Fort de Vaujours
- Paris, Fort de Domont
- Paris, Fort de Stains
- Nancy, Fort de Frouard
- Lyon, Fort de Corbas
- Nizza, Fort du Barbonnet

Tourelle Galopin de 155 mm R modèle 1907


Der Tourelle Galopin de 155 mm R - Modell 1907 ist ein um 360° dreh- und versenkbarer Geschützturm - ausgestattet mit einer Schnellfeuerkanone (deswegen auch das Kürzel R für "raccourci à tir rapide"). Es gibt ihn auch noch in der Variante mit zwei Kanonen. In dem Fall spricht man vom Tourelle de 75 mm R modèle 1905.

Der Turm wurde von Rüstungswerke Schneider & Cie hergestellt und mit knapp 540.000 fr. Franc bepreist. Damit war er etwas günstiger als "sein große Bruder" - der Tourelle Galopin de 155 L.

Die Kuppen dieses Panzerturms hatte eine Deckenstärke von 30 Zentimetern und sein Gewicht belief sich inkl. Kanone auf 120 Tonnen. Das Geschütz konnte Ziele in einer Entfernung von bis zu 7200 Metern bekämpfen.

Alles in allem wurden vom Tourelle Galopin de 155 R acht Exemplare gebaut, von denen man allerdings nur sieben in den Festungen der Barrière de Fer einbaute. Es gab zwar Pläne, weitere zweiundzwanzig Festungen mit ihm auszustatten, aber dazu kam es wegen des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs nicht mehr. Viele dieser Türme wurden im Zweiten Weltkrieg verschrottet. Heute gibt es sie nur noch in folgenden Forts:

- Fort Douaumont (Bild)
- Fort Rozellier
- Fort Moulainviller
- Fort d'Uxegney

Lediglich der zuletzt genannte Turm im Fort Uxegney ist heute noch voll funktionsfähig. Bei Youtube gibt es dazu ein kurzes Video.

Observatoires cuirassé


Die gepanzerten Observatoren waren seinerzeit die Augen der Festung bzw. der Festungsartillerie. Von hier aus wurden Ziele identifiziert und ihre Position lokalisiert. Um die darin befindlichen Soldaten vor feindlichem Beschuss zu schützen, hatte diese 7,5 Tonnen schwere Stahlglocke eine Wandstärke von 25 Zentimetern. Diesen Observator gab es in zwei Ausführungen: Einmal mit einem Durchmesser von 80 Zentimetern und mit einem von einem Meter. Die Soldaten kletterten von unten in die Glocke und verharrten dort auf einem Holzsitz. Die Observatoren dieser Bauart verfügten über drei Sehschlitze mit einem maximalen Sichtwinkel von 240 Grad. Bis 1914 wurden insgesamt 200 Observatoren dieser Art erstellt.

Standort dieses Observators:
Fort Douaumont.


Verdun - Fort de Douaumont

Die Observatoire cuirassé konnten schwerstem Beschuss widerstehen. Das zeigt ein weiteres Exemplar des Fort Douaumonts. Soldaten, die dabei allerdings ihren Dienst im Turm versahen, starben.

Panzerturm


Tourelle Galopin de 75 mm R modèle 1905


Der Panzerturm 75 R 05 wurde Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelt und dient zur Verteidigung des näheren Umfelds einer Festung. Er ist mit zwei Kanonen bewaffnet, die beide eine Reichweite von knapp fünf Kilometern haben und 11 Schuss pro Minute abgeben. er 47 R 50 ist dreh- und versenkbar. Alles in allem wurden 75 Exemplare dieses Panzerturms gebaut. Viele von Ihnen wurden vor dem Ersten Weltkrieg in die Festungen der Barrière de Fer eingebaut - einige findet man heute jedoch auch in den Bunkern der Maginot Linie. Dieser Panzerturm war gegenüber den Bombardements im Erste Weltkrieg besonders widerstandsfähig. Daher wurde seine Konstruktion beim Bau der Maginot-Linie übernommen.

Konstruktion des Galopin-Turms:

Französische Panzertürme - Quelle gallica.bnf.fr / Bibliothèque nationale de France

Quelle gallica.bnf.fr / Bibliothèque nationale de France
Fortification cuirassée et les forteresses au début du XXe siècle

Standort dieses Panzerturms:
Fort Douaumont.

Weitere Standorte (Beispiel):
- Fort de Landrécourt, Verdun
- Fort de Chana, Verdun
- Fort de la Falouse, Verdun
- Fort de Vaux, Verdun
- Fort de Lionville, Toul
- Fort de Domgermain, Toul
- Fort d'Écrouves, Toul

Tourelle de mitrailleuses modèle 1899


Dieser Maschinengewehrturm wird häufig auch als Bussière-Turm bezeichnet. Mit knapp neunzig verbauten Exemplaren in den Festungen der Barrière de Fer gehörte er quasi zur Standardbewaffnung der Forts. Er kam bei der Nahverteidigung zum Einsatz und wurde entweder mit zwei 8-mm-Hotchkiss-Maschinengewehren ausgestattet (in diesem Fall spricht man von Tourelle de Mitrailleuses GF 3.) oder mit einem Gattling-Maschinengewehr (er wird dann als GF 4 bezeichnet. Beide Varianten verfügten über einen Munitionsvorrat von bis zu 60.000 Schuss.

Der Turm hatte einen Durchmesser von 1,31 Meter und ein Gesamtgewicht von 25 Tonnen. Er verfügte zum Schutz über eine zwölf Zentimeter dicke Stahlplatte und konnte so Granaten bis zu einem Kaliber von 155 mm widerstehen. Wie fast alle französischen Panzertürme ist er um 360° dreh- und natürlich versenkbar. Er wurde in knapp 90 Festungen der Barrière de Fer installiert.

Standort dieses Bussière-Turms:
Ouvrage de Froideterre.

Empfehlenswert:
Im WEB gibt es ein 3D-Modell dieses Turms.

Tourelle Galopin de 155 L modèle 1890

La tourelle Galopin de 155L modèle 1890


Der Galopin-Turm 155 L wurde 1889 von Alfred Galopin entwickelt. Er hat einen Durchmesser von 5,5 Metern und seine Panzerung beläuft sich auf 40 Zentimeter. Sein Gewicht beläuft sich auf 200 Tonnen. Der Galopin 155 L ist dreh- und versenkbar. Es bedarf nur 4,5 Sekunden, um ihn mit geladener Kanone auszufahren, mindestens eines der beiden Geschütze abzufeuern und ihn wieder in seine Ausgangsposition zurückzuführen. Die Reichweite der Kanonen beträgt 7.500 Meter; sie haben eine Feuerrate von zwei Schuss pro Minute. Im Gegensatz zum bereits vorgestellten Mougin-Turm aus Gusseisen, den der Galopin 155 L letztlich ersetzen sollte, ist dieser Panzerturm viermal so teuer wie sein Vorgänger. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurden insgesamt fünf dieser Panzertürme gebaut.

Standort dieses Galopin-155 L:
Fort de l'Eperon

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