Festung Metz:

Kasematten für Material und Munition
der Feste Prinz Friedrich-Karl

Feste Prinz Friedrich-Karl:
Erster Bauabschnitt vom französischen Militär: 1867-1870
Zweiter Bauabschnitt vom deutschen Militär: 1872-1892

Eine deutsche Festung, die zum ersten Festungsgürtel
rund um die Stadt Metz gehört.

Französischer Name:
Groupe fortifié St. Quentin.

Überblick über die gesamte Festung:
Feste Prinz Friedrich Karl.

Feste Prinz Friedrich-Karl: Wissenswertes zur Festung

Feste Prinz Friedrich-Karl:
Beispielhafte Lage einer Kasematte
für Material und/oder Munition.

Die deutsche Feste Prinz Friedrich Karl gehört zum ersten Festungsring rund um Metz. Ihr Bau wurde bereits 1867 von den Franzosen begonnen. Sie konnten die Arbeiten jedoch wegen des Deutsch-französischen Krieges 1870/71 nicht vollenden. Als Folge des Krieges Annektierte das Deutsche Kaiserreich weite Teile Elsass-Lothringen. Auf Befehl des Kaisers Wilhelm II. wurde sofort mit dem Ausbau der Stadt Metz zu einer waffenstarrenden Festungsstadt begonnen. Die Deutschen vollendeten die Bauten der Franzosen und errichtet danach weitere Festungen, die den bereits vorhandenen vorgelagert waren.

Die Festung Friedrich Karl hat dabei eine besondere Stellung. Einerseits wegen ihrer exponierten Lage auf dem Hausberg von Metz - dem Mont Saint Quentin. Andererseits weil hier verschiedene bauliche Epochen des Festungsbaus vereint sind. Es gibt klassische Bauten alter Festungsbaumanier (Ostfort), man kann ein Biehlersches Einheitsfort der Preußen begutachten (Fort Manstein) und man findet auf dem riesigen Areal der Festung auch "aufgelöste Formen" - also Bauten, die im Gelände verteilt wurden, um sie vor feindlichem Beschuss besser zu schützen (Panzerbatterie, Zentralkaserne etc.). Diese Besonderheiten unterscheiden die Festung, die von den Franzosen heute Groupe fortifié St.Quentin genannt wird, von den anderen Festungswerken rund um die Stadt.

Weitere Informationen bzw. alle Werke der Festung im Überblick:
Feste Prinz Friedrich Karl.



Feste Prinz Friedrich-Karl: Kasematten für Material und Munition

Die Feste Prinz Friedrich Karl war eine waffenstarrende Festung. Es gab etliche Geschützstellungen plus die Panzerbatterien im Herzen der Festung. Hinzu kamen die Soldaten. All dies musste mit Munition, Material und Verpflegung versorgt werden. Nicht ohne Grund führt auf der Nordseite eine 60-cm-Schmalspurbahn zur Festung, die innerhalb der Anlage einmal alle Kasematten anfahren konnte. Es gab sogar einen kleinen Bahnhof in der Nähe des zentralen Plateaus. Das Material und insbesondere die Munition wurde jedoch ständig an den Batterien benötigt, damit man im Fall einer Auseinandersetzung schnell reagieren konnte. Also gab es überall auf dem Festungsgelände verteilt kleinere Kasematten, in denen man das ganze Zeug unterbringen konnte.


Feste Prinz Friedrich Karl: Kasematten für Material und Munition

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